HuettenGaertner

sind unscheinbare Vögel, die zur Gattung der Laubenvögel gehören. Sie sind recht eng mit den Paradiesvögeln verwandt. Es gibt sie in Papua Neuguinea. Andere Laubenvögel kommen dazu noch in Australien vor. Anders als der Paradiesvogel versucht das HuettenGaertner-Männchen nicht, Weibchen mit seinem bunten Gefieder zu locken, sondern sie bauen architektonisch, für einen Vogel, sehr anspruchsvolle Lauben. Diese Lauben können sehr groß werden (um 1-2m*m). In der Mitte einer Laube befindet sich ein dünner Baumstamm, um den ein Turm aus Stecken angelegt wird. Sie haben allesamt einen Vorhof, der peinlich sauber gehalten und mit vielen Beeren, Federn, Blüten und anderen Dingen aus dem Regenwald geschmückt wird. Dabei beweist der Vogel ein ungemein ästhetisches Gespür für die Farbzusammenstellung. Es gibt dann rötliche Farbkompositionen und bläuliche. Der Vögel pflegt seine Laube und besonders deren Vorbau und die Anordnung der Gegenstände wird pingelig aufrecht erhalten. Kein Wunder, denn diese Laube gilt bei diesen Vögeln als sekundäres Geschlechtsmerkmal. Gefällt dem Weibchen eine Laube, so paart sie sich mit dem dazugehörigen Männchen. Gebrütet wird nicht in der Laube, sondern auf einem Baum. Der HuettenGaertner unterscheidet sich von den anderen Laubvögeln durch eine Besonderheit beim Laubendesign. Seine meist komplexe Laube besitzt zudem noch ein Dach (Hütte). Der HuettenGaertner, wie alle Laubenvögel verfügt über ein für Singvögel ungewöhnlich großes Gehirn.