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KarlBuechel war JahrGang 1968. Er versuchte, die verkopfte Aura seiner grossen hageren Erscheinung durch einen Kinnbart zu vermännlichen. Die HauptStadt kannte er wie seine Westentasche. Er wandelte in fast allen politischen und intellektuellen Netzwerken, jedoch immer als Randfigur ohne Ämter. Im politischen Spektrum konnte man ihn kaum verorten. Er lauerte seit Jahren schon auf die Gelegenheit, seine politische Philosophie auf seinem Kopf auf den Asphalt der digitale Autobahn zu bringen. Ein nicht gerade luxoriöses, aber durchaus modern gehaltenes Appartement nannte er seinen WohnSitz. Besonders gern griff man auf seinen Rat zurück, wenn es um das InterNet und den Nutzen von SocialMedia ging. Ihn langweilte aber das kurzfristige Geplänkel um ihn herum. Er sah die politischen Institutionen, die wie Bienenstöcke. Parteibeamte kollabieren. Etwas Neues würde kommen, und zwar binnen weniger Jahre schon. In endlosen Hinterzimmergesprächen hatte er vereinzelte Verbündete aufgespürt und ErFolg'reich zu ersten Grüppchen geformt. DasKapital als ScienceFiction zu lesen. Er war zweifelsohne zu intelligent, die bitteren Einsichten seiner Analysen voreilig einer völlig unvorbereiteten GegenWart vorzusetzen. Anders als die meisten seiner sich Politikwissenschafter oder Historiker nennenden Bekannten hatte er eine ausserordentlich feine Ader für formales mathematisches und quantitativ-statistisches Denken. Einer wissenschaftlichen Karriere in diesen Disziplinen war er nur knapp entronnen, da die meisten Menschen, die er dort kennenlernte, ihn mit ihrer sonstigen Horizontlosigkeit langweilten. und ein an KarlMarx erinnernder
  • KarlBuechel: Es gälte, ein SocialNetwork zu schaffen, das die Selbstorganisation so weit trüge, dass wir
  • quasi-staatliche Funktionen erfüllen könnten.
  • KarlBuechel: Stützen oder stürzen?
  • AlexanderKopf: Stürzen.
  • KarlBuechel: Du programmierst? Topp, die Wette gilt!